"Als der Krieg zu Ende war" - Max Frisch, ein Schauspiel
Bockenheimer Theaterensemble


Mai 1945, Berlin Zehlendorf, Hitler ist tot, der Krieg ist kaputt wie auch die Häuser der Stadt. In einem dieser kaputten Häuser lebt Agnes Anders mit ihrem aus dem Krieg heimgekehrten Mann Horst im Keller. In den heilgebliebenen Zimmern haben sich Offiziere der Roten Armee einquartiert und feiern den Sieg.
Nachdem Agnes entdeckt wird, entschließt sie sich die Initiative zu ergreifen und um ihren Keller zu kämpfen, damit ihr Mann in Sicherheit ist. Statt sich häßlich zu machen, zieht sie ihr schönstes Kleid an und geht nach oben. Ihr selbstbewußtes Auftreten beeindruckt die Offiziere, besonders Stepan Iwanow, einen Oberst der Roten Armee, den die Grausamkeiten den Krieges wie des Sieges anwidern.
Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte nimmt ihren Anfang.

„Ich kann die Deutschen nicht begreifen, sie sind nicht ehrlich zu uns. Aber ich verstehe auch meine Genossen nicht. Der Krieg hat sie in wilde Tiere verwandelt.“ Stepan Iwanow, Oberst


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