17. Lange Nacht des Kabaretts - 100% Köllsch!

der miese peter

der miese peter

liederliches, lästerhaftes .3
Hör-Sturz / Staats-Streich / Bürger-Schreck
Ein bunter Abend in schwarz-weiß!

Ein Mann, ein Klavier und ein Haufen skurriler Requisiten – das müsste doch eigentlich für einen miesen Abend reichen!
Im ersten (?) dreiteiligen Kabarett-Programm der Welt präsentiert der miese peter eine bunte Mischung seines miesen Könnens: Musik-Comedy („Hör-Sturz“), politisches Kabarett („Staats-Streich“) sowie „eine Art Beziehungskabarett“ („Bürger-Schreck“) – stets augenzwinkernd begleitet von kleinen, skurrilen Requisiten. Kleinkunst eben.
Ob bissiger Kommentar oder tiefsinniger Kalauer: Hier wird Sprache noch beim Wort genommen und mit Grips, Charme sowie einer gehörigen Portion Musik dem Publikum näher gebracht, als ihm oft lieb ist.
Getreu dem Motto ‚Das Publikum ist mit wenig zufrieden’ quält der miese peter alias Markus Berger gleichermaßen sich, seine Stimmbänder, sämtliche Klaviertasten sowie alle, die nicht rechtzeitig wegkommen. Und das mit dem größten Vergnügen!

Weitere Infos: www.der-miese-peter.de

Tillmann Courth

Tillmann Courth
EIN BISSCHEN KLUG MUSS SEIN

Schlau zu sein bedarf es wenig, und wer schlau ist, ist ein König. Findet jedenfalls Tillmann Courth.
Die Handlungsanweisung dazu lautet: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“. Hat mal ein berühmter Philosoph gesagt. Immanuel Kant oder Günther Jauch, einer von beiden, man kommt durcheinander… Das liegt an den Medien, die leider immer mehr die Trennschärfe zwischen Bedeutung und Nonsens vermissen lassen.
Nicht hilfreich ist dabei auch das Internet: Nach Blog, Web 2.0 und Twitter fordert Courth einen weiteren Medienkanal, der sich kunstvollerweise auf nur vier (!) Schriftzeichen zu beschränken weiß. Und diese heißen: RUHE.
Einfach mal alle Stecker ziehen, Akkus entfernen und WLAN-Verbindungen zumauern. Merken Sie es? An der Wand tickt eine Uhr, eine Fliege brummt vorüber, Wind spielt in den Bäumen.
In diesem Bewusstseinszustand wollen wir uns im Theater treffen.
Dort reflektiert Tillmann Courth mit Ihnen den Unsinn des Lebens. Das Showgeschäft mal nüchtern betrachtet, der Welt der Werbung auf den Zahn gefühlt, der Jugend mal flott den Puls gemessen. Fortschritt mal radikal formuliert, Automobilwahn sachlich analysiert, Geschlechterkampf mal ehrlich beleuchtet.

Weitere Infos: www.tillmanncourth.de

Lorman

lorman
Wenn man ihn fragt, wie er zu seinen Ideen kommt, verweist Lorman, bürgerlich Lorenz Böhme, auf die ungezählten Stunden auf der A1.
„Vor Dortmund gibt es doch diese lange Gefällstrecke. Bei Tempo 130 auskuppeln, tief durchatmen. Wenn die Nummer, die ich dabei im Kopf habe, bis zum tiefsten Punkt der Senke nicht fertig ist, weiß ich, da wird nichts mehr draus!“
Zumindest als Kabarettist geht es allerdings bergauf mit ihm, im Aachener und Kölner Raum hat er inzwischen eine treue Fan-Gemeinde, die sich immer wieder gerne am Aufprall dieses in die Schräglage geratenen Geradeausfahrers ergötzt.
Von einem gewonnenen Karikatur-Wettbewerb im Iran berichtet der 44-jährige aus Aachen in seinem Programm „I hold it In the head not out!“, von seinem Auftritt in einem Jugendzentrum in Berlin-Neukölnn (anlässlich des dortigen „Tags der eingetretenen Tür“), und auch seine unglückliche Liebe zu Silvana Koch-Mehrin wird beleuchtet - „Ich war so gefangen von ihrem makellosen Taint - ich dachte FDP- das ist ´ne neue Hautcreme!“
Ein weiterer Höhepunkt seines für den von Hanns-Dieter Hüsch ins Leben gerufenen Kabarettpreis „Das schwarze Schaf vom Niederrhein“ nominierten Programms ist das „Ostalgiker-Medley“, eine Zeitreise in Form einer musikalischen Sättigungsbeilage.
Zwischen diese Ausflüge an die gesellschaftspolitische Strafraumgrenze setzt er immer wieder bizarre Gedichte, wie das Sonett „An der Rüttelplatte“, vorgetragen im berufsbedingten Dauertremor.
Lorman begleitet nicht nur das Leben mit dem nötigen Spott, sondern auch sich selbst dabei souverän an Gitarre und Klavier.

Weitere Infos: lorman.de